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”Allergie bei Pferden ist oft ein Grund des Futters und der Pferdehaltung” |
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"Sommerexem"bei Pferden ist eine Überempfindlichkeit, eine Allergie. Vor allem ist es Zucker, aber auch Salz was die Pferde krank macht. Blutsaugende Insekten, z.B. kleine Mücken und neues frisches Gras können einige von vielen Ursachen sein. Magen- und Darmsystem des Pferdes und damit der ganze Körper ist aus dem Gleichgewicht. Die Empfindlichkeit nimmt zu und das Pferd bekommt Allergien oder Koliken, sagt Guy Harkild. Er selber hat viele Jahre auf diesem Gebiet “ Ekzem bei Pferden“ geforscht. Hierbei wurde er von Roderick McKinnan, ein amerikanischer Medizienprofessor, unterstützt. Prof. McKinnan wurde 2003, für seine Cellenforschung, mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.
Es gibt viele verschiedene Auffasung, warum Pferde Ekzeme bekommen. Pferdehalter haben sehr viele verschieden Sachen probiert, um den Tieren zu helfen. Alles von Veterinärmedizien, z.B. Kortison und Antihistamin bis zu verschiedenen Hauskuren, Salben Minerale Vitamine und Kräuterpreparate. Die meisten wissen, dass den kranken Pferden oft sehr schwer zu helfen ist. Guy Harkild meint, dass wir die Pferde mit unserem Futter und Weiden sowie mit der Pferdehaltung, krank machen. Viele Tierärzte und Naturterapeuten teilen mit ihm diese Meinung. Pferdens Miljö muss sich ändern. Ausserdem müssen wir das Pferd mit natürlichen Mitteln unterstützen, damit das natürliche Gleichgewicht aufgebaut wird und das Tier gesund bleibt. Genau wie bei Menschen gilt es, den Auslöser der allergischen Reaktion zu vermeiden. Der Körper muss sich von den Ursachen ausruhen können. Süsse Gras und Kraftfutter Den Zucker bekommen die Pferde auf der energiereichen Weide und mit dem Kraftfutter. Salz bekommen sie von verschiedenen gemischten Mineralien, Mineral- und Salzsteinen. Wenn im Gras oder Kraftfutter sehr viel Zucker ist, werden die Zellen des Tieres beeinflusst. Hoher Zucker- und Energiegehalt ist oft im frischen Gras oder gedüngtem Gras, z.B. Rajgras, halbgefrorenes Gras und Gras was von den Teren auf der Weide gefressen wird, wenn es kalt ist, berichtet Guy Harkild. Zucker und Salz blockieren die Kraft der Zellen, um Nahrung aufzunehmen. Dieses wiederum blockiert den Transport der Nahrung und der wichtigen Stoffe, die alle Organe brauchen, damit der Körper funktionieren kann. Die Zellen werden schneller verstört und das ställt eine grosse Forderung an das Reinigungssystem des Körpers. Dieses System transportiert die toten Zellen sowie die Schlackeprodukte ab. Die toten Zellen werden giftig und müssen aus dem Körper raus. Die Zellen sterben zu schnell ab und damit nimmt der Gehalt des Giftes (Toxin) im Blut zu. Der Körper beginnt unter Stress zu arbeiten, um den Reinigungsprozess zu erhöhen. Das Immunsystem beginnt zu arbeiten und die giftigen Schlackeprodukte werden mit dem Blut aus den Öffnungen des Körpers abtransportiert. Die giftigen Produkte, die nicht rechtzeitig mit Urin oder Stuhlgang aus dem Körper transportiert werden, kommen mit dem Schweiss aus der Haut. Die Haut reisst und es bilden sich Wunden. Vulkanausbruch der Haut Diese Wunden kennen wir von Pferden mit Ekzeme. Die Pferde bekommen Wunden unter dem Bauch, an der Mähne oder an der Schwanzwurzel. Das sind Wunden, die im Körper verursacht werden. Die Haut wird durch giftige Stoffe, die durch das Abtöten der Zellen gebildet werden, zerstört. Diese Wunden ziehen bludsaugende Insekten an. In dieser Situation muss man sehr aufmerksam sein und schnell die allergischen Reaktionen unterbinden. Wenn die kleinen Mücken und andere Insekten stechen und Blut saugen, spritzen diese Gift in die offenen Wunden und das wiederum irretiert die Pferde und es beginnt zu jucken. Die Pferde kratzen sich und die Wunden schwellen und im schlimmsten Fall entstehen Entzündungen. In diesem Fall sind die Pferden physich und psychich gestresst. Kleine Mücken verschlechtern Das Gift der kleinen Mücken verschlechtern das Jucken, aber wie gesagt sind es nicht die Mücken, die die Ekzeme verursachen. In Süd- und Mittelschweden gibt es blutsaugende Insekten und Mücken das ganze Sommerhalbjahr, von April bis Oktober. In Nordschweden kommen die Mücken erst im Hochsommer, aber die nordischen Ekzempferde beginnen trots alledem sich schon zeitig zu kratzen und bekommen redan Wunden im Maj. Das ist sehr merkwürdig, zumal es zu dieser Zeit keine Mücken gibt. Wenn das Gras im Frühjahr zu wachsen beginnt, ist der Energie- und Zuckergehalt sehr gross. Besonders deutlich ist das bei Islandspferden zusehen, die von Island importiert werden. Diese Pferde sind unter ganz anderen Verhältnissen aufgewachsen. Das Gras in Island ist oft einen andere Sorte als in Schweden. Dieses ist sehr proteinreich aber nicht so zuckerhaltig. Die Halme sind kräftig, rauh in der Struktur mit mehr Cellulose (Fiber). Es gibt auch andere Erklärungen, warum die Pferde auf Island, das Gras besser vertragen. Auf Island hat das Gras oft eine positive Mineralzusammensätzung durch den vulkanischen Boden, z. B. Grossen Schwefelgehalt und viel Kieselerde. Dieses ist wiederum sehr gut für dei Haut Salze und Mineralien, die durch die Meereswinde über die Weiden geblasen werden, sind auch sehr wichtig. Ausserdem ist es im Sommer nicht so warm und dadurch gibt es keine blutsaugende Insekten. Stress beim Umziehen von Island Ein Pferd, was aus seiner natürlichen Umgebung heraus genommen wird und was in ein ganz fremdes Milieu kommt, ist naturlich negativ beeinflusst. Es ist eine sehr grosse Umstellung. Sowohl Körper und Psyche des Tieres, werden gestresst. Der Magen und die Darme brauchen eine totale neue Bakterienflora, um sich an das neue Gras zu gewöhnen. Oft werden die Pferde, die von Island kommen, krank. Wenn man gestresst ist, werden der Magen und die Darme zuerst betroffen. Sie funktionieren schlechter und man verträgt weniger, berichtet Guy Harkild. Die Pferde können auch ein oder mehrere Jahre es unterdrücken, aber dann bricht die allergische reaktion plötzlich aus. Aus dem normalen Pferd wird ein Ekzempferd. Apfelciderweinessig Guy Harkild hat unter dem Jahresverlauf eine Methode entwickeld, die den ekzempferden helfen kann. Dieses hat bei verschiedenen Pferderassen, in Schweden, funktioniert. Das erste ist, dass man die Tiere von der Weide nimmt und ihnen Heu gibt, sagt Guy. Ausserdem sollte man ihnen kein Kraftfutter, Mineralien oder vitamine geben. Wiederum kein Salzstei, Mineralstein oder z. B. Äpfel. Pferde mit Sommerekzem haben oft einen Bedarf nach Zucker uns Salz, dass oft das Problem vergrössert. Guy weide die Pferde auf einen Kiesboden. Ausserdem ist es sehr wichtig, dass das Tier nicht alleine, sondern mit noch einen anderem Pferd auf der Kiesweide steht.Es ist wichtig, dass das Pferd absolut kein Gras bekommt. Dann gibt man den Pferden Wasser gemischt mit Apfelciderweinessig. Das Ziel ist 100ml Apfelciderweinessig per 10 liter Wasser 14 Tage. Es dauert eine Zeit bis sich die Pferde an den Geschmack gewöhnt haben. Apfelciderweinessig hilft den PH-Wert im Magen zu senken.. dieses gibt ein positives Ergebnis. Das Jucken und Unbehagen wird gesenkt. Nach vier bis fünf Tagen, wenn das Pferd die volle Dosis Apfelciderweinessig bekommen hat, gibt man den tieren „Ekzemtabletten“. Das ist ein Homeopatisches Mittel mit verschiedenenZellsalzen. Das Hat Guy mehrere Jahre getestet. Diese Tabletten gibt man dem Pferd sieben Stück per Tag eine Woche lang. In der zweiten Woche gibt man 5 Tabletten per Tag. Unter dieser ganzen Zeit fotsezt man mit Weinessigwasser. Schützt das Pferd gründlich Zugleich wird das Pferd, gegen Sonne, Mücken und blutsaugende Insekten, geschützt, berichte Guy Harkild. Wenn es zu warm wird oder die die Insekten sind am aktivsten, muss das Tier eine Möglichkeit haben, sich unterzustellen oder sogar in den Stall zu gehen. Die Schultern, Schwanzwurzel, runt um die Augen, unter dem Bauch osw. Wird mit einem Naturteer eingeschmiert. Der Geruch schräckt die Insekten ab und der Geschmack schreckt die anderen Pferden vom Beissen an den Ekzempferden ab. Es ist gut, die Pferde zu waschen, so dass das Pferd abgekühlt und vom Schmutz befreit wird. Die Wunden werden mit sehr sehr verdünnten Essigwasser gewaschen und danach werden die Wunden mit einer antiseptischen Vitaminsalbe eingeschmiert. Man soll sich Zeit für die Pferde nehmen und gerne eine runde mit ihnen gehen.. Nach dre bis vier Tagen verschwindet das Jucken und somit heilen die Wunden. Wenn das Ekzem heilt kan man versuchen, eine kurze Zeit die Pferde, auf der Koppel, weiden zu lassen. Aber gerne auf einer neuen Koppel, wo keine anderen Pferden geweidet haben. Das neue Gras, das auf einer geweideten Koppel wächst, ist eine reine Zuckerbombe! Wenn das Pferd sich wier anfängt zukratzen oder die Schwanzwurzel schwillt an, soll das Tier wiederum Ekzemtabletten bekommen. Fünf Tabletten in drei Tagen, danach drei Tabletten in sieben Tagen. Ab und zu sollte man einige Tabletten, unter dem ganzem Sommer und Herbst, geben, wenn man sieht, dass das Pferd sich wieder kratzt. Es ist sehr wichtig, dass man sich sehr viel Zeit , für diese Tiere, nimmt. Die Pferde brauchen viele Spaziergänge und wenn es ihnen besser geht, kann man vorsichtig beginnen, sie zu reiten. Das Pferd muss Spass haben, und der Umgang mit seinen Pferdefreunden ist auch sehr wichtig.
Gesund nach einigen Jahren Nach einer zwei- bis dreijährigen Behandlung, auf dieser Weise, erhalten die Tiere ihre Widerestandskraft zurück. Sie bleiben ekzemfrei und können normal leben. Man kann ein Salzstein den Ekzempferden, von Herbst bis Frühling, geben. Auf keinen fall im Sommer. Unter dieser Zeit kan man Meeressalz geben. Ein Islandspferd braucht 15-20 gramm per Tag, wenn es gereitet wird. Ein grosses Pferd braucht 30-40 gramm per Tag, wenn es geritten oder trainiert wird. Das Meeressalz soll als Streusalz gegeben werden, so dass die Pferde es sich, nach eigenen Bedarf, selbst nehmen können. Wurmkuren geben dem Körper eine Unausgegliechenheit im Körper. Allerdings muss ab und zu eine Wurmkur gemacht werden. Das muss so schlau wie möglich gemacht werden. Ekzempferde sollten einen Monat , bevor sie auf die Weide kommen, die Wurmkur erhalten, also Ende März.
Bessere Nahrungsaufnahme Es gibt einige Pferde auf Island, die Ekzeme haben, aber das ist nicht so gewöhnlich. Da das Klima auf Island ein anderes ist, als bei uns, werden die Tiere nicht, durch beissende Insekten, getresst. Natürlich können sie sich auch kratzen, aber die Wunden sind nicht so gross, wie hier. Ich glaube nicht, dass Ekzeme und allergien erblich sind, aber Stress. Islandspferde sowohl andere kaltblutige Rassen, wie Ponnys und kleinere Pferde, haben ein grösseres Aufnahmevermögen für die Nahrung im Futter als die grösseren Pferde. Man weiss, dass die Islandspferde einen längeren Dicktarm und grösseren Blindtarm haben. . Ein längeres Dicktarmsystem ist, für eine bessere Verdauung der Cellulose, angepasst. Damit gewinnen sie mehr Nahrung z.B. aus trockenem Gras und Halm. Das ist einen ûberlebungsstrategie für die Tiere, die unter harten Bedingungen leben. Die stärksten Tiere haben überlebt und sich fortgepflanzt. Ihre Genen wurden zu den nachkommenden Generationen weitergegeben. Wenn man eine Futteranalyse in schweden macht, bekommt man ein Richtwert für ein schwedisches Halbblut und nicht für ein Kaltblut, Ponny oder Islandhäst. Diese Rassen haben eine höhere Nahrungsaufnahme, zwischen 20-60 % besser als ein Halbblut oder Vollblut. Das gilt natürlich auch für das gras auf der Weide.
Gebe richtiges Heu und Weiden Das ist wichtig, wenn man die Weiden für die Islandspferd, Ponnys und andere kaltblutige Rassen, aussucht. Die Tiere dürfen nicht gemästet werden, gerne Naturweiden in der Nähe vom Meer. Wenn man diese Möglichkeit hat, ist das sehr gut. Klee sollte man vermeiden. Es ist besser mit längerem Gras als abgeweidetes Gras. Im Winter sollen die Pferde reichlich Heu bekommen, so dass es ihnen gut geht. Die Pferde brauchen oft kein Kraftfutter, oft brauchen sie nur ein gutes Grobfutter, was hygienisch sein muss und eine gute Qualität hat. Die Menge kann bei unterschiedlichen Tieren verschieden sein. Jungpferde, trächtige Stuten und Reitpferde können mehr Grobfutter bekommen. Wenn man es nicht genau weiss. Sollte man sich Ratschläge von Experten holen.
Altmodische Fütterung Heu reicht lange als futter. Man sollte sparsam mit Kraftfutter, bei allen Pferden, sein und nur geben, wenn es gebraucht wird. Das Kraftfutter sollte sehr wenig Zucker enthalten. Hafer und Korn hatt man für alle Arbeitspferde gegeben . Das gilt auch für die heutige Zeit. Ein Problem ist, dass die pferde zu trockenens Futter fressen und zu wenig trinken.. Es ist gut, Wasser in Eimern zu geben oder in grossen Behältern, wie z.B. Badewannen. Diese Behälter müssen jeden Tag, sauber gehalten werden und regelmässig gefüllt sein.. Sehr wichtig ist es an warmen Tagen. Da trinken die Tiere mehr. Viele Pferden nehmen das Heu in das Maul und legen es ins Wasser, damit das Futter feucht wird. Das ist besser für die Verdauung. Kräutermischungen enthalten Minerialien und Vitamine von Gewächsen. Dieses kan wiederum mit Grobfutter komplettiert werden. Milchsäurebakterien und Yoghurt sind gut und stärken den Magen. Das kan den Pferden helfen, sich von der Krankheit oder von einer Penizilienkur zu erholen. Die meisten Pferdebesitzer geben zuviele verschiedene Zuschüsse. Mineralien und vitamiene sind oft im Futter und das reicht oft aus, sagt Guy Harkild. Will man das kontrollieren, sollte man eine Analyse von seinem Kraftfutter oder von der Weide, machen. Wenn die Pferde auf grossen Naturweiden mit ein wenig Wald gehen, fressen die Tiere das was sie brauchen. Auf diese Weise bekommen sie Mineralien und Vitamiene, wie z.B. Heidekraut, Himbeersträuche, Laub usw.
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